Sainted Sinners

Rock ’n’ Roll – ehrlich und direkt

Gegründet im Jahre 2016 steckt die Gruppe Sainted Sinners eigentlich immer noch in den Kinderschuhen. Dieses hindert die ausnahmslos erfahrenen Musiker David Reece, Frank Pané und die beiden ehemaligen Purpendicular-Mitglieder Malte Frederik Burkert (Bass) und den ungarischen Schlagzeuger Berci Hirleman aber nicht, nach 2017 in diesem Jahre bereits Album Nummer zwei herauszubringen. Kurz zur Biografie der beiden treibenden Kräfte: David Reece, ein US-amerikanischer Heavy Metal-Sänger, welcher in Bundesstaat Oklahoma im Herzen der USA aufwuchs, erlangte vor allem als Leadsänger der deutschen Metal-Institution Accept (Album „Eat The Heat“) weltweite Bekanntheit. In der Folge nahm er Alben mit Bands wie Circle of Silence oder Bangalore Choir auf, ehe er im Jahre 2015 bei der deutschen Hard Rock-Gruppe Bonfire einstieg und das Album „Glörious“ einsang. Aber auch diese Ehe hielt nicht lange … Man trennte sich und Reece gründete wie schon beschrieben die Gruppe Sainted Sinners. Frank Pané (geboren 1977 in Kempten) ist den meisten Rockfans als aktueller Bonfire-Gitarrist (seit 2015) bekannt. Als Vorbilder nennt Frank Musiker wie Ritchie Blackmore, Joe Satriani, Eddie Van Halen, Jimi Hendrix, Yngwie Malmsteen, Michael Schenker … um nur einige zu nennen. Die Liebe der Mitglieder von Sainted Sinners für Rocklegenden wie Deep Purple, Led Zeppelin, Rainbow, Whitesnake, UFO, Black Sabbath, Van Halen und anderen hört man auch auf dem zweiten Silberling heraus, klassischer, ehrlicher Rock. Zu diesem und anderen Themen konnten wir Frank Pané Fragen zukommen lassen, lest, was er zu sagen hat ….

Hallo Frank, danke, dass du dir Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. Als Erstes: Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Album! Was auffällt, dass dieses doch sehr zeitnah nach dem ersten erschienen ist, war noch Material davon über oder wie ist dieser schnelle Release vom zweiten Werk zu erklären?
„Vielen Dank! Wir wollten ziemlich zeitnah ein zweites Album nachlegen, um zu zeigen: Sainted Sinners ist eine richtige Band und kein weiteres One-off-Projekt mit ein paar Namen, die man kennt. Dieser Plan stand von Anfang an. Vom Material ist eine einzige Riffidee vom ersten Album schlussendlich auf dem zweiten gelandet. Es gab zwar noch mehr, jedoch lief der Songwriting-Prozess so geschmeidig, dass auch mehr als genug neues Material entstand.“

Wer ist im Hause Sainted Sinners für Text und Musik verantwortlich, gerade auf Album Nummern zwei („Back With A Vengeance“)?
„Wie auch auf dem ersten Streich bin ich für den musikalischen und David für den textlichen Part verantwortlich.“

Wie muss/kann man sich die Aufnahmen zum neuen Album vorstellen, werden die Bänder via Mail hin und her geschickt, oder treffen sich die Mitglieder alle zusammen in einem Studio, um die Songs einzuspielen?
„Erste Variante. Auf Grund der logistischen Entfernung ist eine andere Arbeitsweise leider nicht möglich. Soweit es aber so gut funktioniert und da das Endergebnis homogen klingt, können wir damit gut leben, auch wenn wir sicher die Oldschool-Variante bevorzugen würden.“

Beim Durchschauen der Mitglieder fällt auf, dass Ferdy Doernberg nicht mehr an Bord ist, warum?
„Ferdy Doernberg (wir sind seit einigen Jahren gut befreundet) ist sehr beschäftigt und legt natürlich bedingt dadurch seine Prioritäten auch anders, was voll verständlich ist, aber eine weitere Zusammenarbeit nicht sinnvoll erscheinen ließ. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft!“

Wie seid ihr auf Angel Vafeiadis und Eric Ragno gekommen?
„Beide sind über David dazugekommen. Soviel ich weiß, hatte er in Vergangenheit schon mit Eric zusammen gespielt, Angel wurde ihm empfohlen. Beide haben aus meiner Sicht einen super Job gemacht. Wir alle sind wirklich sehr happy!“

Aktuell seid ihr – wie auch auf dem Foto zu erkennen – ein Quartett, ist ein festes fünftes Mitglied geplant?
„Nein, wir werden als 4-piece weitermachen und die Keyboard-Position offen lassen. Je nach Logistikaufwand und Budget kann es auch sein, dass wir als Quartett auftreten. Viele Songs vom neuen Album funktionieren live auch gut mit nur einer Gitarre und auch Songs vom ersten Album haben wir live als 4-piece getestet, was gut geklappt hat. Sollten wir als Quintett spielen, haben wir einige sehr talentierte Leute an der Hand, die den Job je nach Verfügbarkeit übernehmen.“

Ist geplant, mit dem neuen Material auch auf Tournee zu gehen? Ich habe noch keine großen Daten auf eurer Homepage entdecken können …
„Wir wollen definitiv das Album live auf Tour präsentieren und haben zum Release je eine Show in Deutschland, Österreich und Tschechien. Wie es weiter verläuft, können wir noch nicht definitiv sagen, aber ich bin sicher, es werden noch weitere Shows in Skandinavien und im Osten Europas folgen. Das ist aktuell in Planung.“

„Noch kurz zum Thema Touren im Allgemeinen, wie ist es eigentlich für dich, wenn du nach einer langen Tournee mit Auftritten vor bis zu 50.000 Zuschauern (Festivals) dann zurück ins beschauliche Schwaben, in deinen Heimatort zur Familie kommst? Brauchst du eine gewisse Zeit, um dich wieder einzuleben?
„Nein, das geht enorm schnell, wenn ich nach Hause komme, bin ich ganz und gar auf meine Familie fixiert. Ich bin zwar gerne auf den Bühnen/Brettern der Welt unterwegs, freue mich aber jedes Mal aufs Heimkommen. Außerdem ist das Allgäu mit seinen Seen und Bergen schon ein ziemlich schönes Fleckchen Erde, einzig das Wetter könnte schöner und beständiger sein.“
Text: Alexander Stock
Pic by: Jonny Gaver

 

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