Break Out präsentiert:



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Trance unterschreiben bei Rockport Records

Fast auf den Tag genau 35 Jahre später unterzeichnen TRANCE nun wieder einen Tonträgervertrag bei ROCKPORT RECORDS. Zwei Musiker wurden ausgewechselt, ein weiterer Gitarrist kam dazu sowie ein neues Management. Alle kennen sich seit vielen Jahren. Ein unschlagbares Team.

Im Oktober, November und Dezember 2016 gaben TRANCE ihre ersten Solokonzerte u. a. als Co-Headliner beim TREVHEIM-Festival in Otterfing nahe München; als Headliner beim TEUTONIC METAL STRIKES BACK-Festival in Herxheim; als Support von BRAINSTORM in Mannheim und fünf hoch gelobte Konzerte im Vorprogramm von DIRKSCHNEIDER in ausverkauften Hallen. Die Konzerte waren in Vacha (DE), Dornbirn (AT), Oberhausen (DE), Nürnberg (DE) und Memmingen (DE). Für 2017 sind schon Festivalshows in Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich und der Schweiz gebucht.

Eine Tour in besonders ausgesuchten Clubs wird die Band nach Release von „THE LOSER STRIKES BACK“ bestreiten. Verhandlungen mit größeren Acts laufen derzeit, um als Support oder Special Guest live präsent zu sein.

Am 31. März 2017 wird nun das neue, gut promotete Album „THE LOSER STRIKES BACK“ als CD und LP erscheinen, und damit kann an der Legende weitergestrickt werden.

Foto v.l.n.r: Markus Berger (Gitarre & Hauptsongwriter), Tom Klein (Bass), Jens Gellner (Drums), Bernd Gruber (Rockport Records), Joe Strubel (Vocals) und Eddie St.James (Gitarre)



 

Of Monkeys and Kings

Chlorreicher als sieben Flaschen Domestos, matjestätischer als ein Heringsbrötchen kommt Hammer King aus Saint-Tropez (bei Queidersbach) wieder nach Ludwigshafen, um bei seinem Reichsumritt die neue Proklamation „The King Is Rising“ zu verkünden, die im Studio Greywolf für die Ewigkeit niedergelegt wurde. Das Nachfolgealbum zu „Kingdom Of The Hammer King“ erntete euphorische Kritiken für die Musik, wenngleich die Selbstironie nicht jedem Rezensenten einleuchtete. Man merkt es durchaus, so ganz ernst nehmen sich die vier nicht, wenn sie Heavy Metal für Fans von „Manowar, Accept und Pfalzgraf Luitpold“ spielen. Dennoch ist Hammer King keine Klamaukband, sondern bietet musikalisch Headbangerstoff vom Feinsten. Ebenso viel Spaß verbreiten Sensles aus der Schoppenmetropole Deidesheim. Seit fast 30 Jahren tobt „Sesamosher“ Hille über die Bühnen der Pfalz und des angrenzenden Auslandes (Baden-Württemberg, Saarland) und hat trotz kleiner und großer Katastrophen nie die Lust verloren, ein Thrash Metal-Riffgewitter abzufeuern, das seinesgleichen sucht. In „Mokeys Will Be back“ ist endlich der zweite Tonträger der Bandgeschichte fertig geworden, und die musikalischen Einflüsse ihrer alten Helden wie Metallica, Iced Earth oder auch Iron Maiden sind schwer zu überhören.
Toxik Shokk aus Mannheim sind noch nicht ganz so lange dabei, aber die Besetzung besteht aus lauter Szeneveteranen, und das Demo von 2014 dürfte jedem Thrash Metal-Puristen die Freudentränen in die Augen getrieben haben. In Hell Patröl aus Heidelberg ist noch eine blutjunge Rasselbande aus Heidelberg am Start, deren Einflüsse Venom, Exciter oder Judas Priest schon Weltstars waren, als die Eltern der Buben noch die Schulbank drückten. Aber dafür rocken sie mit demselben wilden Spirit der frühen 80er. Am 18. Februar treffen sich die jungen Wilden und alten Hasen im Domê in Ludwigshafen. Tickets gibt es unter www.reservix.de oder bei den Bands.



 

3 Fragen an Fair Warning

Fair Warning sind schon lange im Geschäft und präsentierten unlängst in „Pimp Your Past“ eine Scheibe mit Neueinspielungen von Stücken aus ihren ersten drei Ergüssen „Fair Warning“, „Rainmaker“ und „Go!“, die zwischen 1992 und 1997 erschienen. Gitarrist Helge Engelke bezieht Stellung.

Wie seid ihr auf den Gedanken gekommen, Songs eurer ersten drei Platten neu einzuspielen?

„Gar nicht. Unsere japanische Plattenfirma schlug das vor.“

Wie war denn der Rückblick auf eure musikalische Vergangenheit?

Mühselig, denn am Anfang wollte das kaum einer von uns machen. Dummerweise geht mit der Frage nach dem „ob“, auch die Frage nach dem „wie“ einher, und da legten wir die Meinungsvielfalt einer handelsüblichen Nation an den Tag.

Der eine vertrat die ehrenwerte Meinung: „Wir sind immer auf Eseln geritten, das hat immer funktioniert, wir brauchen modernen Unfug wie das Rad nicht“. Ein Anderer war der,  mindestens ebenso ehrenwerten, Meinung: “Hä?! Wenn man alles beim Alten lässt muß man das doch nicht nochmal aufnehmen, das gibt’s doch schon!“. Auch die Ansicht des Entschiedenen „sowohl als auch“ war vertreten. So begab es sich dann, daß die Eselfraktion nichts, die Hä-Fraktion so ziemlich alles und der Sowohalsauchler dies und das, veränderte. Jeder hatte seinen Willen und seinen Spaß.

Geht man nun davon aus, daß Besprechungen, sogenannte Riwius, das Ergebnis in verläßlicher Form bewerten, ist das alles sturzegal. Dort werden nämlich, überwiegend wohlwollend, völlige bis keine Veränderungen, andere Tempi (die es nicht gibt) tiefer gestimmte Gitarren (die es genauso wenig gibt), andere Tonarten (ebenfalls Fehlanzeige), weggelassene Keyboards (auch Blödsinn) und so weiter und so fort deutlicht gehört...
Um es genauso deutlich zu sagen: Tonart und Tempo sind immer geblieben, auch haben wir keine putzigen Reggae- oder sonst was-Versionen gestrickt. Wir haben die Songs behandelt als seien es neue, die es gilt zu arrangieren und zu produzieren. Teilweise ist da etwas ganz anderes, teilweise Ähnliches herausgekommen.
So gesehen äußerst lehrreich sind dieser Rückblick und die Reaktionen darauf. Das mit den weggelassenen Keyboards hatte der Biograph wohl falsch verstanden und es notiert und taucht nun in vielen Kritiken auf. Da muß man schon sagen: Hut ab und Reschpekt, lieber Rezensent, selbst den eigenen Ohren nicht zu trauen, ist wirklich tiefenkritischer Journalismus!  
So bleibt eben nur, sich auf sein eigenes Urteil zu verlassen.
Mir gefällt die Platte super, das kommt selten vor.

Wann ist wieder mit einer komplett neuen Fair Warning-Platte und einer sich anschließenden Tournee zu rechnen, oder wird es eventuell zu „Pimp Your Past“ spezielle Live-Shows mit ausschließlich altem Material geben?

Hellseherei ist ein hochgradig kompliziertes Geschäft, dazu fehlt mir die professionelle Befähigung. Ich kann also nur mit „in absehbarer Zukunft“ dilettieren. Die Setliste wird im Moment - äußerst kontrovers - diskutiert...
Text: Marco Magin


3 Fragen an Hartmann

Es gibt in Deutschland kaum einen vielseitigeren Musiker als Oliver Hartmann. Er gehört zum festen Bestandteil des alljährlichen Rock Meets Classic-Trosses, trägt durch seine Gitarrenarbeit und Stimme maßgeblich zum Erfolg von Tobi Sammet’s Avantasia bei und ist Frontmann der ebenfalls sehr erfolgreichen Pink Floyd Tribute-Band Echoes. Nicht zu vergessen seine nach ihm benannte Allround-Rockband Hartmann, mit der Oliver kürzlich die fünfte Studioscheibe „Shadows & Silhouettes“ veröffentlicht hat. Ein paar Tage vor dem H.E.A.T Festival in Ludwigsburg, bei dem Oliver mit seiner Band Ende November auftreten wird, unterbrach er die Proben, um sich unseren neugierigen Fragen zu stellen.

Oliver, du bist mit einer unglaublichen musikalischen Vielfalt in der deutschen und internationalen Musikszene unterwegs. Sind deine eigenen Einflüsse und Vorlieben genauso reichhaltig?
„Die Grundzüge meiner musikalischen Einflüsse liegen ganz klar im Rock, Hard Rock und Metal der siebziger und achtziger Jahre. Das ist die Musik, mit der ich aufgewachsen bin, habe mich aber relativ früh auch schon in andere Richtungen orientiert. Ich habe viele Singer-Songwriter gehört, aber auch poppige und klassische Sachen, und habe daher eine recht große musikalische Vielfalt. Das schlägt sich dann auch unweigerlich ein Stück weit in der Musik von Hartmann nieder, die von einigen ja als schlichter Melodic Rock betitelt wird. In diese Schublade will ich uns aber nicht reinstecken, denn die Bandbreite ist meiner Meinung nach weiter gefächert. Aber das macht auch die Musik von uns letztendlich aus und für mich interessant, mich selbst musikalisch auszuleben, auch mal andere Wege gehen und mit dieser Band den Crossover zu betreiben, was großen Spaß macht.“

Du bist ja mit den verschiedensten Bands und Projekten sehr viel unterwegs. Dazu kommt das Schreiben und Produzieren deiner eigenen Musik. Wie schaffst du es eigentlich, alles unter einen Hut zu bekommen?
„Wie bei jedem kreativen Künstler auch gibt es bei mir Phasen. Es gibt Zeiten, in denen man übersprudelt vor Ideen und man nicht weiß, wie man das alles aufnehmen und festhalten soll. Aber es gibt natürlich auch ruhigere Tage, wo nichts klappen will, das ist, glaube ich, ganz normal. Es hängt dann bei mir auch immer davon ab, in welche Projekte ich mich reinarbeiten will. Aber du hast schon recht, um alles unter einen Hut zu bekommen, muß man genau planen, vor allem was den Live-Sektor betrifft. Die Vorlaufzeiten werden immer länger. War es früher noch ein Vierteljahr, ist es mittlerweile ein Jahr, daß ich gewisse Dinge in den Terminkalender eintragen muß. Das ist grundsätzlich jedoch eine gute Sache, weil es einem auch eine gewisse Planungssicherheit gibt. Außerdem ist es schön, wann man als Musiker so viel zu tun hat, daß man davon leben kann.“

Jetzt steht sogar eine kleine Tour mit Hartmann an, die euch allerdings nur in den südlichen Teil der Republik verschlägt. Dafür soll es im nächsten Jahr sogar nach Südamerika gehen, stimmen die Gerüchte?
„Ja, tatsächlich sieht es momentan so aus. Wir haben zwar noch nicht alle Termine zusammen, doch im März 2017 wird es für fünf oder sechs Shows im Rahmen einer kleinen Tour nach Südamerika gehen. Das hat in den letzten zehn Jahren noch nicht geklappt, und deshalb freut uns das natürlich umso mehr. Warum wir mehr in Süddeutschland spielen, weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht so richtig. Ich komme selber aus Aschaffenburg, weshalb es sich wahrscheinlich anbietet, mehr in die südlicheren Regionen zu gehen. Es wäre natürlich schön, auch mal im Norden aufzutreten, und ich hoffe, daß wir das in Zukunft hinbekommen. Da fällt mir gerade ein, daß wir einen Termin im nächsten Sommer klargemacht haben, und zwar im Rock Camp in Niedersachsen.“
Text: Peter Hollecker


3 Fragen an Tempest

Neben vielen Highlights bot der German Metal der Achtziger auch Unmengen an belanglosen LPs. Beide Fraktionen werden seit ein paar Jahren auf CD wiederveröffentlicht. Daß ausgerechnet die innovativen Tempest aus einem kleinen Kaff namens Schweimke auf der Strecke blieben, dürfte eines der größten Rätsel der Metalhistorie bleiben. Doch nun gibt es deren Schaffen auf Doppel-CD („Control The World – The Tempest Anthology“).
Sänger und Drummer „Timme“ erinnert sich:
„Bei uns ging das 1983 los, quasi als Mofagang. Wir waren betrunken und beschlossen, eine Band zu gründen. Wir nannten uns Waterproof, änderten den Name dann aber in Tempest. Erst waren wir von AC/DC beeinflußt, dann kamen aber Iron Maiden, Judas Priest, Saxon und Manowar hinzu. Die Initialzündung war dann das Fates Warning-Album ‘The Spectre Within’. Schweimke hat zwar nur um die 200 Einwohner, dafür ist aber fast jeder Metalfan – das härteste Dorf Deutschlands!“

1987 erfolgte das erste Lebenszeichen mit einer heute raren 12“-EP, die auch gleich am Anfang der Doppel-CD zu hören ist. Danach gab es drei Songs auf zwei verschiedenen Samplern, die heute noch rarer sind als die EP selbst, gefolgt von zwei Demotapes.
„Den Vertrieb der EP haben wir selbst übernommen, und wir haben das Teil bei unseren Gigs verkauft. Aufgrund einer Anzeige im Metal Hammer sind wir auf D&S Recordings aufmerksam geworden, für deren Compilation ‘German Metal Fighters 2’ wir dann ‘Control The World’ aufgenommen haben. Dem Labelboß waren wir aber zu kompliziert, um uns unter Vertrag zu nehmen. Wir waren dann 1990 mit zwei Songs auf seinem ‘The Best Of German Metal Newcomer’-Sampler mit drauf. Davon gab es nur 300 Stück.“

Das war auch schon der „öffentlichste“ Teil der Tempest Diskographie. Zwei professionell aufgenommene Demotapes und ein unveröffentlichtes Album dürften nur Sammler oder regional Ansässige kennen. Mittlerweile wurden die Fates Warning-Einflüsse der „Arch-Ära“ immer deutlicher, und eigentlich hätte nun etwas passieren müssen. Statt dessen mußte man bis ins Jahr 2016 warten, als Golden Core/ZYX das gesamte Schaffen remastert auf Doppel-CD veröffentlichte.
„Wir haben 2001 die Band Seducer gegründet, aber Tempest nie gänzlich zu den Akten gelegt. Die Underground-Szene wurde auf uns Aufmerksam, und so spielten wir in letzter Zeit zum Beispiel das Manilla Road-Festival und das Up The Hammers in Athen. Wir treffen auch regelmäßig Fans auf dem Keep It True Festival, welches wir besuchen. Daß es nun eine weltweit veröffentlichte CD von uns gibt, fühlt sich immer noch unwirklich an. Wir freuen uns schon auf 2017, für das unter anderem das Bavarian Metalheadz Open Air bestätigt ist.“
Text: Andreas „Neudi“ Neuderth



The Who – „My Generation“ in neuem Gewand!

Das Frontcover von My Generation, dem Debütalbum von The Who, steht für eine ganz Ära, genauso wie die Musik darauf. Auf dem Photo trägt John Entwistle lässig eine Jacke über der Schulter, die aus einem Union Jack gefertigt wurde. Heutzutage findet man dieses Symbol auf Kaffeetassen, Kissenbezügen, T-Shirts und diversen anderen Kleidungsstücken. Aber im Dezember 1965, als My Generation herauskam, weigerten sich die meisten Schneider auf der Savile Row, den Union Jack in eine Jacke umzunähen. „Sie dachten, sie kämen dafür ins Gefängnis“, erzählte Roger Daltrey. Jetzt gibt es „My Generation“ in neuem rausgeputzen Gewand. Ganze fünf CDs; ein beeindruckendes 80-Seiten-Photobuch; Poster; Essay von bekannten Musikjournalisten; Demoaufnahmen und noch ganz viel nette Sammlerstücke, die The Who bisher zurückgehalten haben. Hier kann man richtig auf Entdeckungsreise gehen und findet noch vieles, was selbst ich als langjähriger The Who-Fan noch nicht kannte oder wußte.

The Alan Parsons Project

Tales Of Mystery And Imagination – 40th Anniversary Edition
Dieses wunderschöne 40th Anniversary-Boxset ist eine würdige Erinnerung an das Album, mit demThe Alan Parsons Project damals durchstartete, und es entstand mit der vollen Unterstützung von Eric Woolfsons Familie und Alan Parsons selbst. Die 40th Anniversary Editionerscheint als streng limitiertes Super Deluxe Boxset (3CD, 1 Blu-ray, 2 LP Deluxe) und als Blu-ray-Audio. Bei den drei CDs handelt es sich um den Originalmix des Albums von 1976, den Remix von 1987 und eine ganze CD mit 70 Minuten bisher unveröffentlichten Bonusmaterials. Das Originalalbum erscheint hier erstmalig in einem Ultra High Quality Audio 5.1 Surround Sound Mix, den Alan Parsons in den Capitol Studios in L.A. von den originalen Mehrspurbändern erstellt wurde. Das 2 LP-Set mit den originalen Aufnahmen von 1976 wurde im März 2016 von Miles Showell in den Abbey Road Studios, wo alles begonnen hatte, mit Half-Speed-Technik neu gemastert und von Alan Parsons abgesegnet.
Abgerundet wird dieses schöne Set mit einem atemberaubenden 60-seitigen dekorativen Buch mit Photos und neuen Interviews über die Entstehung des Albums, sowie einem original Albumposter, einem nachempfundenen Presskit von 1976 und einem Sticker des Mumienmannes.



Central Park wieder auf Kurs!

Central Park vermelden wieder eine Umbesetzung am Gesangsmikro. Nachdem Jannine Pusch die Band verlassen hatte und Ur-Vocalist Heiko Möckel wieder eine Zeit lang an Bord war, ist nun seit Oktober 2015 mit Bärbel Kober eine neue charismatische, stimmgewaltige Frontfrau am Werk. Sie empfindet es als „unbeschreibliches Glück“, bei Central Park endlich einmal auch wirklich „böse“ singen zu dürfen. Mit ihrer Vielseitigkeit und Ausdrucksstärke bereichert sie die Band enorm. Im Februar 2017 betritt die Band neue Pfade und veranstaltet gemeinsam mit dem australischen Theatervaganten Ferdinand Pregartner zwei Abende unter dem Motto „Verbal-Inferno trifft Rockmusik“, eine Mischung aus bissiger 
Lyrik und Konzertprogramm. Pregartner kontrastiert dabei die anspruchsvollen Texte von Central Park sowohl mit eigenen als auch mit Texten bekannter Autoren. Ein Wechselspiel der Gefühle ist garantiert! Auf Grund der Umbesetzung aufgeschoben aber nicht aufgehoben ist die Arbeit an der dritten Studio-CD der Band. An die langen Vorlaufzeiten für neue Veröffentlichungen hat sich die Fangemeinde ja mittlerweile gewöhnt, und bisher hat es sich glücklicherweise immer gelohnt.

Wolfpakk

Am 24.03.2017 erscheint das mittlerweile vierte Wolfpakk-Album. Die beiden Rudelführer Mark Sweeney und Michael Voss sind bereits mit den finalen Arbeiten beschäftigt. Wie immer gehören hochkarätige Gäste zum Konzept dazu, dieses Mal sind neben vielen anderen zum Beispiel Claus Lessmann (ex-Bonfire, Phantom V), Drummer Alex Holzwarth (Avantasia, Rhapsody Of Fire), Saxon Vorsteher Biff Byford oder Evanescence Klampferin Jen Majura beteiligt. Wir dürfen also gespannt sein, wer sich bis zum nächsten Jahr bei diesem All-Star-Projekt noch alles zu den Wölfen gesellen wird! Hier lohnt ein Blick auf die Facebook-Seite von Wolfpakk, denn jeden Freitag wird hier ein weiterer Gast verraten!

Unity

Unity nennt sich ein neues Projekt der beiden Gamma Ray-Musiker Michael Ehré (Schlagzeug) und Henjo Richter (Gitarre). Mit von der Partie sind Gianba Manenti (Vocals), Stef E (Gitarre), Sascha Onnen (Keyboards) und Jogi Sweers (Baß). Derzeit liegt man in den letzten Zügen zum ersten Unity-Longplayer, der Anfang 2017 erscheinen soll. Laut ihres Labels SPV geht’s stilistisch in die Ecke von kraftvollem Hardrock und technisch versiertem Melodic Metal.

L.A. Guns

Man kann das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel bei den L.A. Guns schon überhaupt nicht mehr zählen. Nun sind nach 15 Jahren der Trennung Philip Lewis und Tracii Guns unter dem Banner L.A. Guns wieder vereint und arbeiten mit Hochdruck an einem Album, das im Sommer 2017 vielleicht warm werden läßt. Für den März sind auf jeden Fall schon mal Live-Dates in den USA und Großbritannien angesetzt.

Paco Ventura

Paco Ventura zählt zu den angesagten Rock-Gitarristen in Spanien und ist Mitglied bei Medina Azhara. Vor einiger Zeit rief er ein internationales Hardrockprojekt ins Leben: Paco Ventura Black Moon. Neben etlichen Mitwirkenden aus seiner Heimat sind bei dem Album auch bekannte Namen wie Bruce Kulick, Joe Lynn Turner oder John Norum dabei.

Unruly Child

Unruly Child sind wieder aktiv und erfreuen uns Ende Februar hoffentlich wieder mit hochklassigem Melodic Rock. Die Besetzung auf „Can’t Go Home“ besteht aus Marcie Free (Gesang), Bruce Gowdy (Gitarre), Guy Allison (Keyboards), Larry Antonio (Baß) und Jay Schellen (Schlagzeug).

Progressive Promotion Records

Wer auf gehaltvolle progressive Klänge steht, für den ist das Label Progressive Promotion Records quasi ein Muß. Aus dem vielfältigen Angebot wollen wir euch heute Cyril mit „Paralyzed“ vorstellen, die in ihren Sound auch viele melodische Elemente eingebaut haben. Neben dem etatmäßigen Shouter Larry B. (Toxic Smile) hat man nun in Manuel Schmid (Stern Combo Meissen) einen zweiten Vokalisten im Line-up.
Die zweite Empfehlung bezieht sich auf Eyesberg aus Frankfurt, die für ihren Einstand von 2014 schlappe 30 Jahre benötigte. Nun liegt – rekordzeit-verdächtig – Ende 2016 in „Masquerade“ bereits der Zweitling vor, ein symphonisches Werk, angesiedelt zwischen Härte und Prog Rock.



Subject ESQ

Vor Jahren hatten wir mal einige Wiederveröffentlichungen des Labels Ohrwaschl besprochen. In München angesiedelt, überzeugt Ohrwaschl durch sein Programm insbesondere im Krautrock-Sektor, was auch eigene Releases angeht. Da paßt es doch, daß es einen Geburtstag zu feiern gibt, wenn die ebenfalls aus München stammenden Subject ESQ 1966 gegründet 2016 ihr 50. Jubiläum feiern können. Waren Subject ESQ anfänglich mehr im Beat verhaftet, entwickelten sich im Laufe der Jahre ziemlich komplexe Prog-Strukturen. 1973 wurden aus Subject ESQ dann Sahara, die ab und an immer noch in München und Umgebung auftreten. Über Ohrwaschl Records (www.ohrwaschl.de) ist nun eine unlängst ausgegrabene Perle rausgebracht worden: „Lost Tapes 1971 – 1975“, die bis dato unveröffentlichte Studio- und Livetracks beider Formationen bietet. Das Ding ist limitiert und kommt in einer extra so gemachten Promo-Verpackung.

Repertoire Records

Von Repertoire Records sind wieder Reissues als Langspielplatten in gewohnt hochwertiger Aufmachung erschienen, die wir in der kommenden Ausgabe näher unter die Lupe nehmen werden. So darf sich der Vinyl-Anhänger unter anderem über Scheiben von Alvin Lee, Ten Years oder The Pretty Things freuen.

Blue Sky Theory / Rekkorder

Es lohnt sich immer wieder, den Blick auf Akteure zu werfen, die sich (noch) im Untergrund tummeln. Da hätten wir zum Beispiel Blue Sky Theory mit Cassandra im Angebot, die im Metal mit einigen Power-Einflüssen und auch ein paar Prog Metal-Einschüben verhaftet sind.
Nicht nur dank Frontfrau Nina Lucia aus Kolumbien wissen die Hamburger Rekkorder zu gefallen, die sich im Alternative-Rock extrem wohl fühlen. Näheres zu beiden Combos gibt es in der nächsten Ausgabe. Kontakt zu beiden und noch etlichen anderen Formationen findet ihr bei Rock ’n’ Roll Consulting (frank@rocknrollconsulting.com).


Til Tanga

Til Tanga nennt sich ein Musiker aus Innsbruck, der in „Lonely Man“ eine EP eingespielt hat, die musikalisch zwischen Johnny Cash und Nick Cave pendelt. Mehr dazu im kommenden Heft.

The Magpie Salute

The Magpie Salute bestehen aus ehemaligen Mitgliedern der flügellahmen Black Crowes: Rich Robinson (Gitarre), Marc Ford (Gitarre) plus Tieftöner Sven Pipien. Dazu gehören noch weitere Akteure aus Rich Robinsons eigener Band. Wie’s mit einer Platte aussieht, ist derzeit noch ungewiß, konzentriert sich die Combo gerade nur auf Liveauftritte.

Allman Brothers

Ist es der Rücktritt vom Rücktritt? Eventuell kommt es 2017 zu einer Reunion-Tournee der Allman Brothers Band, die sich ja offiziell 2014 auflösten. Fakt ist aber, daß Gregg Allman, auch wenn ihn immer mal wieder schwerere gesundheitliche Probleme plagen, genügend Kraft gefunden hat, um eine neue Platte unter eigenem Namen einzuspielen. Das Ding heißt „Southern Blood“, wurde innerhalb von nur zwei Wochen eingespielt und erscheint Anfang 2017.

QSP

Wer im Februar in Australien weilt, hat die Chance, das Trio QSP live zu erleben, das dort nämlich ein paar Shows absolvieren wird. Die Truppe besteht aus Rock-Lady Suzi Quatro, Sweet-Gitarrist Andy Scott und Slade-Schlagzeuger Don Powell. Eine Platte ist auch schon eingetütet, die Ende Januar veröffentlicht wird.

Judas Priest

Judas Priest wurden im Studio gesichtet, wobei die tatsächlichen Aufnahmen für einen Longplayer erst nächsten Januar beginnen sollen. Als Release ist irgendwann 2018 mit einer sich anschließenden Welt-Tournee vorgesehen, so die Heavy Metal-Veteranen.

R.I.P.

R.I.P

Eine Ikone ist am 13. November überraschend von uns gegangen, verstarb im Alter von 74 Jahren in seinem Haus der US-Amerikaner Leon Russell, der mit Blues, Rock, Gospel, Blues stilistisch zeitlebens sehr breit aufgestellt gewesen ist.

82 Jahre alt wurde der kanadische Singer/Songwriter Leonard Cohen, der am 07.11. nur drei Wochen nach dem Release seiner letzten Scheibe „You Want It Darker“ das Zeitliche segnete. Mag die Stimme des Musikers mit seinen tiefsinnigen Texten auch für immer verstummt sein, Titel wie „So Long, Marianne“ und „Suzanne“ sind unvergänglich.

Lange hat er gekämpft, doch Mitte Oktober mußte sich Mats Löfgren, Sänger der Prog-Formation Kaipa, seiner schweren Erkrankung geschlagen geben. Mats wurde 65 Jahre alt.

Der ehemalige The Black Crowes-Tastenmann Eddie Harsch ist 59-jährig am 04. November von uns gegangen. Zur Todesursache gibt es keine Informationen.

Von 1999 bis 2005 war Larry Rust Keyboarder bei Iron Maiden. Ende November verstarb der 1953 geborene Amerikaner aus bisher unbekannten Gründen.





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Das nächste Heft erscheint am 24. Februar 2017!!!


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