Break Out präsentiert:



Tickets für die Deutschland-Konzerte sind ab sofort unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Break Out präsentiert:

3 Fragen an Turbonegro

Ziemlich genau dreißig Jahre ist es nun her, dass die norwegischen Death-Punker Turbonegro erst auf der skandinavischen, dann auch auf der internationalen Rockszene auftauchten und mit ihrem kraftvollen und gleichzeitig chaotischen Auftreten sowohl für Verwirrung als auch für Entzücken beim Party-Volk sorgten. Immer wieder ging der anarchische Haufen bis an seine körperlichen und psychischen Grenzen und darüber hinaus, sodass es fast ein Wunder ist, dass die Band auch im Jahre 2018 noch existiert und mit „Rocknroll Machine“ nach längerer Pause wieder einmal ein fabelhaftes Album abliefert. Rhythmus-Gitarrist Rune Rebellion begründet das erstaunliche Durchhaltevermögen der Band übrigens damit, dass es besonders wichtig ist, zu wissen, wann es darum geht, NICHT aufzuhören. Aber auch sonst hat er noch ein paar Sätze zum neuen Werk, natürlich nicht ohne den typischen Turbonegro-Humor.

Rune, der Albumtitel „Rocknroll Machine“ ist ja eigentlich schon lange vergeben. Bis jetzt gehörte er allein den kanadischen Hardrockern Triumph, die unter diesem Namen ihr möglicherweise bestes Album ablieferten. Was könnt ihr zu eurer Entlastung vorbringen? Oder habt ihr den Herren den Titel abgekauft?
„Nichts dergleichen! Wir haben diesen Titel schon so lange auf der Pfanne, möglicherweise schon bevor diese Kanucken ihr Album veröffentlichten, haha! Die Inspiration dazu kommt aber eher von Lou Reed, dessen Alben Rock ’n’ Roll Animal und Metal Machine Music uns seinerzeit sehr beeindruckt haben. Rock ’n’ Roll Animal Metal Machine Music wäre ein toller Titel gewesen, aber das wäre doch ein bisschen zu lang geraten. Deswegen haben wir uns anders entschieden.“

Das neue Album ist ja wirklich sehr gelungen. Was ist deiner Meinung nach das Besondere daran?
„Die wesentlichste Änderung besteht wohl darin, dass wir jetzt einen neuen Keyboarder dabei haben. Er nennt sich Crown Prince Haakon-Marius und ist eine lebende, atmende, fauchende Rock ’n’ Roll-Maschine in Person. So sehr wie dieses Mal waren wir noch nie auf der Synthesizer-Seite, haha! Aber die vielfältigen Fähigkeiten unseres Tastenmannes geben uns auch einen deutlich größeren Gestaltungsspielraum und den haben wir weidlich ausgenutzt. Und gerockt wird hier auch genügend, keine Sorge. Ich behaupte, dass ‘Rocknroll Machine’ unser raffiniertestes und am besten ausgearbeitetes Album überhaupt ist. Es ist Zeit, die Hitparaden zu stürmen!“

Das wird sich noch zeigen. Natürlich wäre es für all die Turbonegro-Fans schön, ihre verderbten Lieblinge bald wieder auf der Bühne zu sehen, vor allem auch in deutschen Landen. Wie steht es denn damit?
„Nun, wir werden im Frühjahr und Sommer 2018 in Europa und den Vereinigten Staaten touren und auf etlichen Festivals auftreten. Das bisher einzige Konzert auf deutschem Boden findet am 10. März in Berlin statt und ist leider schon ausverkauft. Wir hoffen aber, dass wir spätestens im Herbst mehr Termine in Deutschland wahrnehmen werden, damit uns möglichst viele Turbo-Jünger live erleben können. Wir freuen uns darauf!“
Text: Jürgen Lugerth





 

3 Fragen an King’s Call

Ende des letzten Jahres wurde die dritte King’s Call-Platte „ShowDown“ beim dänischen Label Lions Pride Music veröffentlicht. Bandkopf Alex Garoufalidis, gebürtiger Grieche und in Deutschland wohnend, hat viel zu erzählen, besonders zu dem leider kürzlich verstorbenen Kult-Produzenten Chris Tsangarides.

Seit der zweiten Scheibe „Lion’s Den“ bis zu „ShowDown“ sind vier Jahre vergangen. Was hat sich alles seither bei King’s Call getan?
„Vier Jahre sind eine lange Zeit im Musikgeschäft. Der Plan war, schon ein, zwei Jahre früher dieses Album zu machen, aber viele Ereignisse verhinderten dies. 2014 wurde Chris Tsangarides unerwartet krank, und ich wurde Vater, ein natürlich erfreuliches Ereignis. Das Positive an der Wartezeit war, dass ich noch mehr an den Songs feilen konnte. Elemente aus Jazz, Folk, Bluesrock, Latinrock flossen mit hinein. Ich möchte keinen Metal von der Stange machen. Thin Lizzy, Triumph, Gary Moore … auch diese Künstler vereinen viele Elemente in ihrer Musik. Außerdem tourten King’s Call in der Zeit mit den Tygers Of Pan Tang, Jeff Scott Soto und den Praying Mantis, dazu bekam ich bekam zusätzlich die Möglichkeit, als Gast-Spieler diverser Künstler – nicht nur im Rockbereich – zu agieren.“

Auf „ShowDown“ sind etliche Gäste zu finden, darunter bekannte Namen wie Sänger Michael Bormann und Keyboarder Tony Carey. Wie bist du mit ihnen in Kontakt gekommen?
„Ich arbeite als Gitarrenlehrer am www.kulturbahnhof-gifhorn.de, und dort haben wir auch die Möglichkeit, Live-Events zu machen. Dort spielen immer wieder internationale Künstler, wie vor einiger Zeit Tony Carey. Ich wollte unbedingt mit auf die Bühne, was auch klappte, und wir hatten sofort eine Superchemie. Wir waren uns einig, was gemeinsam zu machen, worauf ich dann den Song ‘Cry On The Wind’ schrieb, der ihn an seine Rainbow-Zeiten erinnerte. Es verging rund ein Jahr, bis wir alle Beteiligten unter einen Hut hatten. Ich habe auf allen Tracks dieses Mal wieder selbst übernommen, da mir die Songs sehr nahegehen. Und Feeling geht immer über Technik.“ Auf „Cry On The Wind“ wollte Alex jedoch „nur“ die Fäden ziehen. Tony zog seine zu Michael Bormann, der viel Spaß mit dem Titel hatte.

Chris Tsangarides, der leider kürzlich verstorben ist, spielt auf der Platte eine wichtige Rolle. Wie bist du an ihn geraten? Haben da die gemeinsamen griechischen Wurzeln eine Rolle gespielt?
„2000 war ich gerade aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt. Ich hatte in den Staaten auf einem Album mit Cherie Currie [The Runaways], Chuck Wright [House Of Lords, Quiet Riot] und anderen mitgewirkt. Es kam das Bedürfnis auf, eine eigene Band zu gründen. In Irland besuchte ich Mrs. Philomena Lynott, Phils Mutter, um eine Inspiration zu bekommen und Ehre zu erweisen.“

Nach nicht sehr langem Nachdenken kam Alex bei der Wahl des Produzenten auf Chris Tsangarides, der auf vielen der Lieblingsalben von Alex mitwirkte.
„Er verstand wie kein anderer, Gitarren in Szene zu setzen. Nicht umsonst hat Yngwie Malmsteen jahrelang mit ihm aufgenommen. Der griechische Background war sicherlich auch enorm wichtig.“

Da sozialen Netzwerke erst am Anfang standen, lief die Kontaktaufnahme old school über Briefverkehr statt. Aus einer anfänglichen musikalischen Beziehung erwuchs über die Jahre eine Freundschaft.
„Sein Wissen war enorm, wie auch die Geschichten über das Musik-Business. Chris hätte ein Buch schreiben sollen. Er war unser Trauzeuge in London, es gab so viele Gemeinsamkeiten. 2014 erkrankte Chris an einer seltenen Form der Lungenentzündung und brauchte viel Zeit, um sich zu erholen“

Leider verstarb dann Mausoleum-Chef Alfie Falckenback, bei dem King’s Call unter Vertrag standen. Das hieß: zurück auf null. Die Rettung kam durch Lions Pride Music, sodass es im Frühling 2017 mit Koffern, Gitarren und Familie nach England zu Chris ins Studio ging.
„Es war eine fantastische Zeit, noch besser als die Jahre zuvor. Wir wussten, es wird ein besonderes Album. Die Aufnahmen gingen sehr schnell und Ende Oktober war alles fertig. Weihnachten schrieben wir uns alle, dann kam der Schock. Neujahr war so unheimlich still. Ich kontaktierte Jane, die Ehefrau von Chris, fragte, ob alles okay sei, denn ich hatte nichts von ihnen gehört. Sie erwiderte, Chris sei im Krankenhau: sehr akut. Nur wenige Tage später kam die schreckliche Nachricht.“
Text: Marco Magin





 

Sodom

Ein urplötzlicher Besetzungswechsel ist von Sodom zu vermelden. Tom Angelripper trennte sich von seinen langjährigen Weggefährten Bernd „Bernemann“ Kost und Schlagzeuger Markus „Makka“ Freiwald, um „einer möglichen Routine vorzubeugen“, so sein Statement. Zukünftig sind Sodom als Quartett aktiv, darunter auch Klampfer Frank „Blackfire“ Gosdzik, der bereits von 1986 bis 1989 im Line-up gewesen ist.

Judas Priest

Zum Release der tollen „Firepower“-Scheibe gibt es aus dem Judas Priest-Lager leider traurige Nachrichten. Die Heavy Metal-Veteranen haben nämlich bekannt gegeben, dass Gitarrist Glenn Tipton bei der ab März beginnenden Tournee aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein wird. Vor zehn Jahren wurde bei Tipton Parkinson diagnostiziert, allerdings im Frühstadium. Nun ist die Krankheit weiter fortgeschritten und verhindert, dass er alle Judas Priest-Songs fehlerfrei spielen kann. Sein Vertreter ist „Firepower“-Produzent, der auch als Gitarrist bei der Heavy Metal-Truppe Hell mitwirkt. Judas Priest und Glenn Tipton legen in ihrem Statement großen Wert darauf, dass ihr Urmitglied weiterhin zu Judas Priest gehört, nur eben zukünftig in einer anderen Position.




Rockin' The Blues

Zu einem Spezialpreis kommt „Rockin’ The Blues“, eine CD des Mascot-Labels mit Interpreten wie Kenny Wayne Shephered, Eric Gales, Beth Hart, Walter Trout und Johnny Lang. Der Silberling garniert die gleichnamige Tournee im März mit Eric Gales, Quinn Sullivan und Garey Hoey in Hamburg, Berlin, Dortmund, München und Frankfurt. Weitere Infos unter www.rockintheblues.com.

Tom Petty

Die Todesursache von Tom Petty ist nun offiziell bekannt und animierte seine Familie, vor den vor allem in den USA frei zugänglichen, auch schweren Schmerzmitteln zu warnen. Der 66-Jährige starb an einem Herzinfarkt, verursacht durch eine Überdosis diverser Medikamente, die er wohl wegen verschiedener Probleme mit Knie und Hüfte zu sich genommen hatte.

The Black Crowes

Die Geschichte der Black Crowes prägt neben der tollen Musik einige Dinge, die man als Außenstehender nicht begreifen mag. Die Brüder Rich und Chris Robinson können sich einfach nicht riechen, was zum mehrmaligen Krähen-Absturz führte. Chris und seine Combo The Magpie Salute waren einige Zeit lang die alleinigen musikalischen Erben. Die CD wurde im Break Out besprochen. Rich Robinson konnte das Feld natürlich seinem Bruder nicht kampflos überlassen und hat für Liveauftritte in den USA As The Crow Flies ins Leben gerufen. Der Combo gehören Ex-The Black Crowes-Mitglieder wie auch Marcus King (Marcus King Band) an.

Rush

Kein Rush’n’Roll mehr, denn die kanadische Rock-Legende Rush hat wohl endgültig den Betrieb eingestellt. Schlagzeuger Neal Peart kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Geddy Lee (Gesang, Bass) sowie Alex Lifeson (Gitarre) sehen damit das faszinierende Trio gesprengt, was folgerichtig zum Ende führt.

Frontiers Festival geht in die 5. Runde

Italien ist eine Reise wert, und wer Ende April (28.04.–29.04.) noch nichts vor hat, könnte einen Trip nach Mailand einplanen, spielen doch beim fünften Frontiers-Rockfestival Akteure wie Stryper, Jorn, Quiet Riot, Michael Thompson Band, Praying Mantis, Pretty Boy Floyd, Ammunition, Issa, Big Foot, Animal Drive, Hell In The Club, Perfect Plan und FM und werden das Trezzo in Mailand zum Beben bringen. Das Break Out verlost insgesamt fünf aktuelle CDs aus dem Frontiers-Repertoire des Line-ups (Jack Russell’s Great White, Quiet Riot, Jorn, Stryper und FM). Eine Postkarte mit dem Stichwort „Frontiers-Festival“ an Break Out Magazin, Postfach 1336 in 69141 Neckargemünd schicken – Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt! Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück – Einsendeschluss ist der 01. April 2018! Weitere Infos zu dem Event und Tickets findet ihr unter www.frontiersrockfestival.com

Volbeat goes Rum

Ende letzten Jahres brachten Volbeat in Zusammenarbeit mit One Eyed Spirits und Marselis Wine eine feine, leckere, als Eigenmarke hergestellte Sorte Rum auf den Markt. Der „Volbeat 15 Años“ ist ein Blend der feinsten karibischen Rums für „Outlaw Gentlemen And Shady Ladies“. Rums aus Guyana und der Dominikanischen Republik sind die kräftige Grundlage, wie es der Bass und das Schlagzeug bei Volbeat sind. Jamaikanischer Rum sorgt für den Schwung und Energie in der Flasche, während der edle Stoff aus Trinidad die Harmonie herstellt. Barbados’ köstlicher Rum rockt dazu wie eine Leadgitarre und Trinidad’s Rum liefert die Hochtöne. „Ich hatte das Vergnügen, sehr viele Rumsorten für unserem Volbeat Rum Vol II zu verkosten“ sagt Bandchef Michael Poulsen. „Es war eine harte Herausforderung, aber wir haben uns final für diese fantastische Mischung der verschiedenen Rumsorten entschieden. Der Rum ist genauso, wie wir ihn mögen: dunkel, vollmundig und dicht im Geschmack. Ihr werdet ihn lieben.“ Der „Volbeat 15 Años“ ist seit Anfang 2018 bei ausgewählten Onlineshops zu haben. Die ersten 500 Besteller bekommen einen Patch gratis dazu: https://www.urban-drinks.de/en/volbeat/
Volbeat haben 2 Flaschen diesen leckeren Saftes der Break Out-Redaktion zum Verlosen an die Fans zur Verfügung gestellt. Beantwortet die Frage: Aus welchem Land kommen Volbeat? – schreibt die Antwort auf eine Postkarte und sendet sie bis 30. März 2018 an folgende Adresse: Break Out Magazin, Stichwort: Volbeat Rum, Postfach 1336 in 69141 Neckargemünd – Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt! – Viel Glück!

R.I.P.

Der Sanctuary- und Nevermore-Sänger Warrel Dane ist verstorben. Er erlag am 13. Dezember in Brasilien einem Herzinfarkt.

Der Ex-Judas Priest-Drummer Dave Holland, lebt nicht mehr. Er wurde 69 Jahre alt und starb Mitte Januar in Spanien.

Chris Tsangarides ist einer der Top-Produzenten im Hardrock gewesen: Gary Moore, Thin Lizzy, Tygers Of Pan Tang, Y&T, Judas Priest, Black Sabbath und so vieles mehr betreute der Brite mit griechischen Wurzeln. Im Alter von 61 Jahren erlag er am 7.1. einer schweren Erkrankung.

Aus Schnell wurde Stillstand, weilt „Fast“ Eddie Clarke seit dem 10. Januar nicht mehr unter uns. Eine Lungenentzündung kostete den Gitarristen (ex-Motörhead, ex-Fastway) 67-jährig das Leben.

Ray Thomas gehörte zu den The Moody Blues-Gründungsmitgliedern und beherrschte viele Instrumente wie Querflöte, Mundharmonika, Klavier oder Saxophon. Ein Krebsleiden beendete im Alter von 76 Jahren sein Leben.

Mit Argent erlangte Tieftöner Jim Rodford größere Aufmerksamkeit. Der Tieftöner stürzte am 20. Januar eine Treppe hinunter und überlebte den Unfall nicht. Er wurde 76 Jahre alt.

Der 60-jährige Mark E. Smith, Frontmann der UK-Formation The Fall, hat am 24. Januar das Frontmikro für immer aus den Händen gelegt. Bekannt ist, dass er schon länger unter gesundheitlichen Problemen litt.

Uli Jon Roth hat mitgeteilt, dass sein jüngerer Bruder Zeno Roth, Kopf der Band Zeno, nach einer längeren Erkrankung am 05.02. von uns gegangen ist.

Mr. Big-Schlagzeuger Pat Torpey weilt nicht mehr unter uns, erlag er am 07.02. seiner schweren Parkinson-Erkrankung.

Foghat-Bassist Craig MacGregor litt schon länger an einer Krebserkrankung, der er nun Anfang Februar erlegen ist.





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Das nächste Heft erscheint am 27. April 2018!!!


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Heavy Load
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W.E.T.
   
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